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Parkinson's Main Issues

Die wichtigsten Aspekte bei der Betreuung von Menschen mit Parkinson

Sich um jemanden zu kümmern, der mit Parkinson lebt, ist sowohl körperlich als auch geistig anstrengend. Es ist wichtig, dass man, noch bevor es einem zu viel wird, genau weiß, wieviel man sich selbst zumuten kann und will. Zuviel Ehrgeiz bei der Betreuung kann genauso schlecht sein, wie nicht genug zu tun. Daher ist es wichtig zu merken, wann man Hilfe braucht, und diese auch zu suchen und anzunehmen.

Die emotionale Belastung bei der Betreuung einer Person mit Parkinson kann verschiedene Ursachen haben. Oft hängt es einfach damit zusammen, dass man frustriert ist, nicht genug für den Betroffenen tun zu können.

Manchmal empfindet man mit der Krankheit einhergehende Verhaltensweisen oder Befindlichkeitsveränderungen als nervenzermürbend oder ist unzufrieden, weil die Krankheit nicht nur dem Betroffenen, sondern auch einem selbst Beschränkungen auferlegt. Gefühle dieser Art sind ganz normale, menschliche Reaktionen, die allerdings, wenn sie überhandnehmen, zu geistiger Erschöpfung und einer Depression führen können.

Jeder durchläuft in bestimmten Momenten kurze Stimmungstiefs. Meistens überwindet man diese aber, wenn man etwas Schönes erlebt und folglich wieder optimistischer ist. Halten solche Stimmungstiefs jedoch Wochen oder Monate an, ist es für einen selbst und für die Personen um einen herum das Beste, professionelle Hilfe zu suchen.

Die meisten Leute zögern aus Scham, bei Depressionen Hilfe zu beanspruchen. Wenn man jedoch die Auswirkungen bedenkt, die eine unbehandelte Depression auf einen selbst und andere hat, ist das Aufsuchen eines qualifizierten Arztes der einzig angemessene und vernünftige Schritt.

 

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